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Weniger Bürokratie wäre mehr

Beim Besuch einer FDP-Delegation im Werk Trossingen des Zahnrad- und Getriebespezialisten plädiert die IMS Gear-Geschäftsführung für einen vereinfachten Zugang von Unter­nehmen zu Fördermitteln im Bereich Forschung und Innovation

Trossingen/Donaueschingen – Für einen vereinfachten Zugang von klei­nen und mittelständischen Unternehmen zu Fördermitteln im Bereich For­schung und Innovation plädierten jetzt die IMS Gear-Geschäftsführer Bernd Schilling, Wolfgang Weber und Dieter Lebzelter beim Besuch einer FDP-Delegation im IMS Gear-Werk Trossingen. „Der bürokratische Aufwand  für die Beantragung von Fördermitteln ist immens. Davor schrecken viele Un­ternehmen zurück. Kleinere Firmen verfügen oft nicht über die Ressourcen und Personalkapazitäten, um diesen Aufwand zu bewältigen“, meinte Schil­ling. Er regte an, die Bildung von regionalen Netzwerken und Clustern im Bereich Forschung und Innovation zu fördern. Gerade der Raum Schwarz­wald-Baar-Heuberg mit seiner mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur sei prädestiniert für die Schaffung derartiger Strukturen.

Beim ehemaligen baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister, dem FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm und der FDP-Bun­destagskandidatin Mechthild Wolber stieß der Vorschlag auf offene Ohren. „Es geht nicht darum mehr Budgets zu schaffen, vielmehr muss der Zugang zu Fördermitteln erleichtert werden“, bestätigte Leo Grimm, der die Thema­tik aus der eigenen unternehmerischen Praxis kennt. Mechthild Wolber empfahl einen Blick über die Landesgrenzen in die nahe Schweiz. Dort ver­zichte man bewusst auf Förderprogramme und setze mit großem Erfolg da­rauf, die Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch die Schaffung und den Ausbau von Infrastrukturen. Ernst Pfister regte an, die Aufwendungen von Unternehmen im Bereich von Grundla­genforschung und Entwicklung steuerlich anrechenbar zu machen.

In seinem Werk in Trossingen, das Wolber, Grimm und Pfister bei ihrem Besuch in Augenschein nahmen, beschäftigt der Zahnrad- und Getrie­bespezialist IMS Gear derzeit rund 90 seiner weltweit gut 2000 Mitarbeiter.    

Anlagen:

Foto 2013-07-07_IMS_Gear_1 (JPG)
Bildtext: Die FDP-Bundestags­kandidatin Mechthild Wolber, der ehemalige baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (2. v. links) und der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm (rechts) mit IMS Gear-Geschäftsbereichsleiter Viktor Hettich beim Rundgang durch das IMS Gear-Werk in Trossingen. Bild: IMS Gear

Foto 2013-07-07_IMS_Gear_2 (JPG)
Bildtext: Die FDP-Bundestags­kandidatin Mechthild Wolber mit IMS Gear-Geschäfts­bereichsleiter Viktor Hettich beim Rundgang durch das IMS Gear-Werk in Trossingen. Bild: IMS Gear

Foto 2013-07-07_IMS_Gear_3 (JPG)
Bildtext: Die FDP-Bundestagskan­didatin Mechthild Wolber, der ehemalige baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (2. v. links) und der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm (rechts) mit IMS Gear-Geschäftsbereichsleiter Viktor Hettich (links) und IMS Gear-Ge­schäftsführer Wolfgang Weber beim Rundgang durch das IMS Gear-Werk in Trossingen. Bild: IMS Gear

IMS_Gear_PI_2013-07-07 (DOCX)

IMS_Gear_PI_2013-07-07 (PDF)